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1. Mannschaft ist Tabellenführer der Verbandsliga
9:6-Erfolg bei der DJK Offenburg II
In der Männer Verbandsliga schaffte der bis dato Rangzweite 1844 Freiburg beim Tabellenführer DJK Offenburg II nach vier Stunden hochklassigem Tischtennissport den so eminent wichtigen 9:6-Auswärtsefolg. Einen nicht zu unterschätzenden Anteil daran hatten die knapp 80 mitgereisten Freiburger Fans, die 1844 eine Atmosphäre bescherten, wie sie in einem Heimspiel nicht besser hätte sein können. „Ein riesiges Kompliment an unsere Fans, gigantisch was die hier auf die Beine gestellt haben. Die Anhänger der Offenburger waren ja kaum zu hören, das war mehr als nur der siebte Mann!“, so der sichtlich beeidruckte Till Werner. Vor dem Spiel ereilte die Freiburger noch eine Hiobsbotschaft, Felix Bruder musste grippegeschwächt auf einen Einzelstart verzichten, ging aber zumindest im Doppel an die Platte, und das mit Bravour: Gemeinsam mit Partner Marc Baeriswyl beherrschte er das Offenburger Einserdoppel Becker/Meier souverän in drei Sätzen, und markierte so den ersten ganz wichtigen Big Point für 1844. Lingert/Werner und Loth/Siegele machten jeweils mit ihren 3:1-Erfolgen den Start nach Maß perfekt. In herausragender Form präsentierte sich auch das vordere Freiburger Paarkreuz, Eugen Lingert hielt mit Mühe Jörg Danzeisen in Schach und Till Werner schaffte mit seinem 3:1-Sieg über Raphael Becker den zweiten Big Point. Im mittleren Paarkreuz hatten dagegen erwartungsgemäß die Offenburger die besseren Karten, Marc Baeriswyl und Jakob Loth kamen gegen Christian Lörch und Pascal Meier nicht mal zu einem Satzgewinn. Im hinteren Paarkreuz wurden im ersten Durchgang die Punkte geteilt, Ersatzmann Steffen Kühnle spielte taktisch hervorragend gegen den Routinier Thomas Bayer und Daniel Siegele musste sich in fünf knappen Sätzen Frank Schillinger beugen. Dennoch eine komfortable 6:3-Führung für 1844 nach dem ersten Durchgang, die Eugen Lingert und Till Werner nach umkämpften Partien gegen Becker und Danzeisen verdient zum 8:3 ausbauten. Die Partie war jedoch noch keineswegs entschieden, in der Mitte unterlagen Loth und Baeriswyl ihren Kontrahenten erneut und auch Daniel Siegele fand gegen Altmeister Thomas Bayer zu keiner Zeit ein Mittel. So trug der Ersatzspieler Steffen Kühnle im letzten Einzel des Tages gegen Frank Schillinger die ganze Last der gesamten Partie, dessen Ausgang soviel Bedeutung hatte. Kühnle führte im gesamten ersten Satz, gab ihn am Ende dennoch ab, den zweiten und dritten gewann er souverän, bis sich im vierten Satz das Blatt wendete. Schillinger konnte sich steigern und übernahm fortan das Kommando, gewann den vierten Satz klar und auch im fünften stellten sich beim Stand von 4:8 bereits alle auf das Schlussdoppel ein, ehe Steffen Kühnle wie aus dem Nichts zurückkam und mit 11:8 triumphierte.
das ganze Video von Steffens letzten Punkten und der Feier gibts hier!!!
und noch ein weiterer Clip:
Till gegen Jörg Danzeisen
Vorsicht: eventuell lange Ladezeiten!!! |