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1844 Freiburg - TTG Neckarbischofsheim 9:7
Der Badenligist 1844 Freiburg schaffte mit dem 9:7-Heimerfolg gegen die TTG Neckarbischofsheim direkt zum Rückrundenauftakt einen kleinen Befreiungsschlag. Die angespannte Personalsituation, ausgelöst durch den verletzungsbedingten Ausfall von Jakob Loth und die Klausuren- und Examensvorbereitungen der vier Studenten im Team, trieb den Freiburgern vor dem Rückrundenstart einige Sorgenfalten auf die Stirn. Für Loth und Jan Wielant rückten Tobias Kern und Felix Huber-Petersen aus der Landesligatruppe in die Mannschaft, die sich auf Anhieb gemeinsam im so wichtigen dritten Doppel durchsetzen konnten. Lingert und Werner bauten den Vorsprung im vorderen Paarkreuz auf 4:1 aus – ein exzellenter Start war geglückt. Doch die Gäste fanden durch ihr starkes mittleres Paarkreuz zurück ins Spiel, Steffen Kühnle und Daniel Siegele hatten jeweils knapp das Nachsehen. Im hinteren Paarkreuz holte Tobias Kern gegen Behringer ungefährdet den fünften Siegpunkt, Felix Huber-Petersen musste nach 2:0-Satzfürhung seinem immer stärker werdenden Gegner Bartlog noch gratulieren.

machten im Schlussdoppel den Sieg perfekt: Eugen und Till
Eugen Lingert konnte sich im Spitzeneinzel gegen den slowakischen Abwehrstrategen Melus nicht behaupten, Till Werner stellte jedoch in fünf Sätzen gegen Alexander Philipp die 6:5-Führung wieder her. Kühnle und Kern blieben in der Folge chancenlos, so dass 1844 erstmals in der Partie zurücklag. Felix Huber-Petersen setzte sich im Anschluss sicher gegen Behringer durch und stellte so den 7:7-Ausgleich her, die beiden Big-Points gelangen den Freiburgern in Person von Daniel Siegele und dem Schlussdoppel Lingert/Werner. Beide Partien nahmen einen dramatischen Verlauf, die 50 Zuschauer bekamen auch nach über vier Stunden Spielzeit noch hochklassigen Tischtennissport mit atemberaubenden Ballwechseln zu sehen. Siegele machte gegen Oberster nach zahlreichen Matchbällen im fünften Satz doch noch den Sack zu und schickte seine Teamkollegen mit einer 8:7-Führung ins entscheidende Doppel. Eugen Lingert und Till Werner machten ihre Sache gut und schienen nach 1:1-Sätzen im dritten Durchgang ihre Gegner Philipp und Oberster im Griff zu haben, doch weit gefehlt. Diese stemmten sich mit spektakulären Punkten gegen die drohende Niederlage und erzwangen den Entscheidungssatz, in dem die das 1844-Duo aber seinerseits noch eine Schippe drauflegen konnte und den 9:7-Erfolg sicherstellte.
1844 Freiburg – TTG Neckarbischofsheim 9:7 (34:34)
Lingert/Werner – Melus/Behringer 3:2, Kühnle/Siegele – Philipp/Oberster 1:3, Kern/Huber-Petersen – Seel/Bartlog 3:1, Lingert – Philipp 3:2, Werner – Melus 3:0, Kühnle – Oberster 1:3, Siegele – Seel 2:3, Kern – Behringer 3:1, Huber-Petersen – Bartlog 2:3, Lingert – Melus 1:3, Werner – Philipp 3:2, Kühnle – Seel 0:3, Siegele – Oberster 3:2, Kern – Bartlog 0:3, Huber-Petersen – Behringer 3:1, Lingert/Werner – Philipp/Oberster 3:2. |