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Badenliga, 20. Spieltag
DJK Offenburg II - 1844 Freiburg 9:3
Mit einer deutlichen, wenn auch belanglosen 3:9-Niederlage gegen die DJK Offenburg II geht die erste Badenligaspielzeit für 1844 Freiburg zu Ende. Ohne Steffen Kühnle, für den der 17-jährige Tobias Gungl sein Badenligadebüt gab, konnten die Freiburger zu keiner Zeit an die Leistung des Vorrundenerfolgs anknüpfen. Bereits nach den Doppeln, von denen man sich im 1844-Lager mehr versprochen hatte, sah man sich einem Rückstand gegenüber, der in der Folge noch anwachsen sollte. Lediglich Eugen Lingert und Till Werner konnten im vorderen Paarkreuz mithalten und sorgten mit jeweils einem Erfolg gegen Raphael Becker für die weiteren zwei Freiburger Siegpunkte. In der Mitte hatten Jakob Loth und Daniel Siegele gegen Tim Karcher und Christian Lörch nichts zu bestellen, lediglich ein Satzgewinn aus drei Partien sprang heraus. Für Ersatzmann Tobias Gungl war der Routinier Thomas Bayer eine Nummer zu groß, zum Pechvogel des Abends avancierte Jan Wielant, der eine 2:0-Satzführung und zwei Matchbälle in Satz drei nicht nutzen konnte. Besonders dramatisch der erste Matchball beim Stand von 10:8, in dem Wielant seinen Kontrahenten Sebastian Hemm mit druckvollen Angriffsschlägen so sehr in die Defensive zwang, dass dieser sich nur noch mit einer Flugrolle zu helfen wusste. Der Gegner am Boden, der ganze Tisch verwaist, der Freiburger hätte den Ball nur im hohen Bogen zurück auf den Tisch spielen müssen, doch Wielants nächster Schlag landete an der Netzkante und sprang von dort neben die Platte. Auch der zweite Matchball brachte nicht den gewünschten Erfolg, Hemm nutze seinen ersten Satzball mit einem unerreichbaren Netzroller und hatte im Anschluss leichtes Spiel mit dem, seinen vergebenen Möglichkeiten nachtrauernden, Wielant.
„Eine alles in allem sehr zufrieden stellende erste Badenligasaison. Das große Ziel Klassenerhalt haben wir erreicht und uns mit 19:21-Punkten recht gut behauptet. Welches Potential in der Truppe steckt konnte man in einigen Partien wie gegen Mühlhausen oder Eggenstein in der Vorrunde sehen, dass solche Leistungen für eine solch junge Mannschaft nicht konstant abzurufen sind und es auch Ausreißer nach unten gab, ist verständlich. Ich denke wir haben viel gelernt und hoffen von der Erfahrung in der nächsten Spielziet profitieren zu können.“ so 1844-Sprecher Till Werner.
DJK Offenburg II – 1844 Freiburg 3:9 (31:16)
Becker/Karcher – Loth/Gungl 3:0, Danzeisen/Hemm – Lingert/Werner 1:3, Lörch/Bayer – Siegele/Wielant 3:1, Becker – Werner 1:3, Danzeisen – Lingert 3:1, Lörch – Siegele 3:0, Karcher – Loth 3:1, Bayer – Gungl 3:0, Hemm – Wielant 3:2, Becker – Lingert 2:3, Danzeisen – Werner 3:2, Lörch – Loth 3:0. |