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Erster Badenligazähler für 1844
8:8 Unentschieden gegen den Titelanwärter TTC Mühlhausen
Die Partie 1844 Freiburg gegen TTC Mühlhausen stellte den Auftakt in die neue Spielzeit 2007/2008 dar und begann mit einem Paukenschlag, bei dem es gleich mehrere Premieren zu bestaunen gab: Der Aufsteiger aus Freiburg feierte in der Sporthalle der Clara-Grunwald-Schule vor 80 Zuschauern seinen Badenligaeinstand zwar in alter Halle und dem bereits aus der Vorsaison bekannt begeisterungsfähigen Publikum, welches die Mannschaft wieder einmal famos unterstützte, aber mit neuen Trikots, gelben Bällen und erstmals einem Oberschiedsrichter. Vor allem aber mit einem ganz neuen Gefühl, das sich einstellt, wenn ein gegen den Abstieg spielender Underdog gegen den Oberligaabsteiger und Titelanwärter der Badenliga antritt. Der Start ging gründlich in Hose, Mühlhausen stellte ihr stärkstes Doppel Winkler/Danegger nur auf Position zwei auf und hatte damit Erfolg. Eine riskante Variante, alle drei Doppel waren hart umkämpft, dennoch hatten die Männer vom Bodensee in allen das bessere Ende für sich. Lingert/Werner konnten mehrere Satzbälle in den ersten beiden Sätzen nicht nutzen und verloren unglücklich mit 1:3, Kühnle/Wielant (gegen Lamminger/Schädler) und Loth/Siegele (gegen Lamm/Schneider) unterlagen jeweils im Entscheidungssatz. Bei 0:3 schien alles den gewohnten Gang für die favorisierten Gäste zu gehen, doch weit gefehlt. Eugen Lingert brachte mit seinem 3:1-Erfolg gegen Lamminger den ersten Badenligazähler für 1844 unter Dach und Fach und Till Werner schaffte mit einer famosen Leistung gegen den ehemaligen Zweitligaspieler und mehrfachen südbadischen Ranglistensieger Georg Winkler den Anschluss.
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Ähnliches Kunststück gelang auch Steffen Kühnle gegen den favorisierten Philipp Danegger, den er in fünf Sätzen niederrang. Während Jakob Loth und Daniel Siegele im ersten Durchgang chancenlos blieben, trumpfte der neben Kühnle zweite „Neue“ aus 1844’s zweiter Mannschaft auf und ließ Stefan Lamm keine Chance. Mit einem 4:5-Rückstand ging es in den zweiten Durchgang, in dem Lingert im Spitzeneinzel gegen Winkler im vierten Satz dicht vorm Spielgewinn stand, im entscheidenden Fünften aber nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Werner beherrschte Lamminger souverän in drei Sätzen und im mittleren und hinteren Paarkreuz wiederholte sich die Geschichte: Schädler war auch für Kühnle einen Tick zu stark, Loth zitterte nach 2:0-Satzführung gegen Danegger im Entscheidungsatz um den Lohn seiner Arbeit, schaffte aber mit 13:11 einen weitern Bigpoint für die Freiburger.

Siegele hatte mit Lamm wenig Mühe, während sich Wielant gegen den erneut stark spielenden Schneider geschlagen geben musste, so dass bei 7:8 das Schlussdoppel über Unentschieden oder Niederlage entscheiden musste. Nun rächte sich die Doppelumstellung des TTC Mühlhausen, Lingert/Werner waren auch nach mittlerweile vier Stunden Spielzeit sowohl körperlich frisch als auch mental fokussiert und gewannen, angetrieben von den frenetischen Zuschauern souverän mit 3:1-Sätzen.
1844 Freiburg – TTC Mühlhausen 8:8 (33:31)
Lingert/Werner – Winkler/Danegger 1:3, Kühnle/Wielant – Lamminger/Schädler 2:3, Loth/Siegele – Lamm/Schneider 2:3, Lingert – Lamminger 3:1, Werner – Winkler 3:1, Kühnle – Danegger 3:2, Loth – Schädler 0:3, Siegele – Schneider 0:3, Wielant – Lamm 3:0, Lingert – Winkler 2:3, Werner – Lamminger 3:0, Kühnle – Schädler 1:3, Loth – Danegger 3:2, Siegele – Lamm 3:0, Wielant – Schneider 1:3, Lingert/Werner – Lamminger/Schädler 3:1. |