Badenliga 11. Spieltag
Der Badenligist 1844 Freiburg beendete durch einen ungefährdeten 9:4-Erfolg gegen den TB Wilferdingen die Vorrunde mit positiven Punktekonto. Der Rangletzte trotze 1844 ein Doppel und etwas überraschend drei weitere Zähler im vorderen Paarkreuz ab. Während Till Werner durch großen Kampf mit einem Erfolg über Mujdrica seine Negativserie beenden konnte, erwischte Eugen Lingert nicht seinen besten Tag und musste sich zweimal geschlagen geben. Im mittleren Paarkreuz hatten Steffen Kühnle und Jakob Loth mit Marco Anderer einige Mühe, behielten aber letztlich verdient die Oberhand. Von Position vier bis sechs konnten die ersatzgeschwächten Gäste nicht mithalten, 1844 Freiburg dominierte hier souverän das Geschehen und punktete ungefährdet.

Elf Vorrundenspiele liegen hinter dem jungen, unerfahrenen Badenliganeuling, unter dem Strich stehen hervorragende fünf Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen. Überwintern werden die Freiburger auf dem tollen vierten Tabellenplatz, für den Abstiegskandidaten ein Rang weit über dem zu Erwartenden. Ein wichtiger Eckpfeiler dieses Erfolges stellt der große Teamgeist und die mannschaftliche Geschlossenheit dar. Neben der überragenden Vorrunde von Spitzenspieler Eugen Lingert konnte sich jeder 1844-Akteur, trotz zwischenzeitlichen Rückschlägen und schlechten Leistungen, in mindestens einer Begegnung über sich hinauswachsen und sich als Matchwinner fühlen. Dazu kommen die tollen Zuschauer in der Sporthalle der Clara-Grunwald-Schule sowie das gesamte Umfeld der Abteilung, die der Mannschaft stets Sicherheit und grandiose Unterstützung bieten. Nicht von ungefähr musste sich 1844 in sechs Heimspielen nur dem Tabellenführer mit 7:9 geschlagen geben und holte neben dem Unentschieden gegen Mühlhausen vier Siege vor heimischer Kulisse. Vielen Dank an alle Zuschauer!
1844 Freiburg – TB Wilferdingen
Lingert/Werner – Anderer/Stoll 3:0, Kühnle/Loth – Vaverka/Mujdrica 0:3, Siegele/Wielant – Caroppo/Rummel 3:0, Lingert – Mujdrica 1:3, Werner – Vaverka 2:3, Kühnle – Stoll 3:0, Loth – Anderer 3:1, Siegele – Rummel 3:1, Wielant – Caroppo 3:0, Lingert – Vaverka 2:3, Werner – Mujdrica 3:2, Kühnle – Anderer 3:2, Loth – Stoll 3:0