1844 Freiburg - DJK Offenburg II 9:0
Grünwettersbach II - 1844 Freiburg 3:9
Dem Badenliga-Tabellenführer 1844 Freiburg ist ein großer Schritt in Richtung Meisterschaft und dem damit verbunden Aufstieg in die Oberliga gelungen. Am Samstag schickten die Freiburger den Rangletzten DJK Offenburg II mit 9:0 nach Hause, tags darauf behaupteten sie sich im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten Grünwettersbach II mit 9:3. Mit nunmehr fünf Punkten Vorsprung bei noch sechs ausstehenden Spielen scheinen die Weichen gestellt zu sein, zumal 1844 im gesamten Saisonverlauf mit beeindruckender Konstanz und Souveränität auftritt. Gegen die abstiegsbedrohten Offenburger schonten die Breisgauer den grippegeschwächten Eugen Lingert und dominierten dennoch von Beginn weg das Geschehen. Nach knapp Eineinhalbstunden und lediglich fünf Satzgewinne für die Gäste war die Partie beendet.
Das Spitzenspiel in Grünwettersbach begann anders als erwartet, die Karlsruher Vorstädter mussten auf ihre etatmäßige Nummer drei Jens Rückel und Nummer fünf Thomas Holzinger verzichten. Für sie rückten zwei Spieler aus der vierten Mannschaft auf, da die Dritte Mannschaft als Bezirksligatabellenführer zeitgleich gegen den ärgsten Verfolger antreten musste. Diese aufstellungsbedingte Schwächung entzog der Partie die ganz große Brisanz, nichts desto trotz ging 1844 die Partie hochkonzentriert an und folgerichtig nach den Doppeln mit 2:1 in Führung. Konstantin Chepkasov zeigte erneut seine spielerische Extraklasse und kam gegen Bluhm und Matuszweski nie in Gefahr, der geschwächte Eugen Lingert mobilisierte alle seine Kräfte und konnte in einer dramatischen Partie Mathias Bluhm niederringen. Till Werner und Paul Streicher taten sich im mittleren Paarkreuz lange schwer, entschieden aber drei der vier Einzel für sich und Jakob Loth und Daniel Siegele waren im hinteren Paarkreuz gegen die Ersatzspieler kaum gefordert.