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FT 1844 Freiburg - DJK Offenburg II 9:7 (38:31)

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Was sich in der Sporthalle der Clara-Grunwald Schule im Verbandsliga-Spitzenspiel zwischen 1844 Freiburg und der DJK Offenburg II vor knapp unter 100 Zuschauern abspielte, ist keineswegs alltäglich: Hochspannung vom ersten bis zum letzten Ballwechsel, Dramatik, Emotionen, frenetische Zuschauer, Auf’s und Ab’s beider Teams im stetigen Wechsel, mit dem letztlich besseren Ende für 1844 Freiburg. Erst im Schlussdoppel konnten Till Werner und Felix Bruder mit 3:1 Sätzen gegen Raphael Becker / Jörg Danzeisen den 9:7-Erfolg und die eminent wichtigen zwei Punkte sicherstellen. Schon die Eingangsdoppel waren nichts für schwache Nerven, Werner/Bruder gewannen zwar noch sicher gegen Lörch/Schillinger, doch Lingert/Baeriswyl konnten zwar gegen das favorisierte Offenburger Spitzendoppel Becker/Danzeisen eine 2:0-Satzführung herausspielen und waren im dritten Durchgang nur zwei Punkte von der ersten großen Überraschung entfernt, mussten sich aber doch noch nach fünf Sätzen geschlagen geben. Die Überraschung geschafft haben dagegen Jakob Loth und Daniel Siegele im dritten Doppel, die erst nach den verlorenen ersten beiden Sätzen gegen Pascal Meier / Thomas Bayer richtig in Tritt kamen und die Partie tatsächlich noch drehen konnten. Im vorderen Paarkreuz war Eugen Lingert eine Klasse für sich, jeweils mit 3:1-Sätzen bezwang er Raphael Becker und Jörg Danzeisen, die dem dominanten Spiel der Freiburger Nummer Eins nichts entgegenzusetzen hatten. Till Werner musste gegen beide Offenburger Akteure in den Entscheidungssatz, sowohl mit positivem als auch mit negativem Ausgang. Gegen Raphael Becker hatte er im Entscheidungssatz nichts mehr zuzusetzten, im Duell mit Jörg Danzeisen hatte jedoch Werner die besseren Reserven und entschied den fünften Durchgang deutlich für sich. Im mittleren Paarkreuz erwischte der Ex-Zweitliga-Spieler Felix Bruder einen schwarzen Tag und musste sich gegen beide Offenburger geschlagen geben. Für die Sensation des Tages sorgte der erst 15-jährige Jakob Loth, der Christian Lörch mit 3:0 von der Platte fegte. Zum Matchwinner für die Freiburger avancierte jedoch ein anderer: Mannschaftsführer Daniel Siegele, gewann nicht nur sein erstes Einzel gegen Thomas Bayer nach grandioser spielerischer und kämpferischer Leistung, sondern behielt auch beim Stande von 7:7 gegen Frank Schillinger die Nerven. Bei 1:1-Satzgleichstand und 14:14 im dritten Satz stand nicht nur das eine Spiel, sondern die gesamte Partie auf der Kippe, welche Siegele aufgrund seiner starken mentalen Verfassung mit dem Satz- und späteren Spielgewinn auf die Freiburger Seite lenkte. Den Schlusspunkt setzten dann Werner/Bruder enthusiastisch angefeuert von den grandiosen Zuschauern mit einem letztlich überzeugenden Doppelsieg gegen Becker/Danzeisen.

1844 Freiburg - DJK Offenburg II 9:7 (38:31)
Werner/Bruder - Lörch/Schillinger 3:1, Lingert/Baeriswyl - Becker/Danzeisen 2:3, Loth/Siegele - Meier/Bayer 3:2, Lingert - Danzeisen 3:1, Werner - Becker 2:3, Bruder - Meier 1:3, Loth - Lörch 3:0, Baeriswyl - Schillinger 1:3, Siegele - Bayer 3:1, Lingert - Becker 3:1, Werner - Danzeisen 3:2, Bruder - Lörch 2:3, Loth - Meier 1:3, Baeriswyl - Bayer 2:3, Siegele - Schillinger 3:1, Werner/Bruder - Becker/Danzeisen 3:1


Daniel Siegele


Eugen Lingert


Eugen umarmt Daniel




seit 02.11.2006